Massenfriedhof auf Bezen (EŠD: 6338)
Im Wald, 100 m nördlich der Bahnstrecke Maribor−Dravograd, befinden sich 34 antike Hügelgräber, die in drei Gruppen in einem isolierten Flachlandwäldchen liegen. Die Hälfte davon ist bereits seit Mitte des 19. Jh. ausgegraben. Zum ersten Mal wurde der Friedhof 1915 identifiziert.
Burg in Bistrica bei Ruše (EŠD: 6339)
Südwestlich des Dorfes gelegen, ist es noch unerforscht, wahrscheinlich aus der älteren Eisenzeit.
GRABSTÄTTE IN RUŠE (EŠD: 6340)
Die Sehenswürdigkeit wurde 1875 entdeckt. Zahlreiche Keramikfunde und Bronzegenstände in 172 Gräbern wiesen zuerst auf eine stärkere Besiedlung am Fluss Drau hin und ermöglichten die Bestimmung der “Ruška-Gruppe”. Die Funde sind größtenteils in Graz, Wien und einige im Nationalmuseum in Ljubljana aufbewahrt.
Prähistorische Körnergrabstätte in Ruše (EŠD: 6341)
Die Sehenswürdigkeit wurde 1952 beim Bau des Feuerwehrhauses entdeckt. Von den bisher bekannten 33 Gräbern werden die Funde im Regionalmuseum Maribor aufbewahrt und sind bereits in der Literatur beschrieben.
SPUREN DER VERWÜSTUNG (EŠD: 6342)
Auf einem Grasland entlang der Eisenbahnlinie wurden bereits vor dem Zweiten Weltkrieg an verschiedenen Stellen Spuren von Gebäuden aus prähistorischer und römischer Zeit entdeckt. Die Siedlung ist archäologisch noch unerforscht, scheint aber nach den Funden zu einem Gräberfeld in unmittelbarer Nähe zu gehören.
OSTANKI MITREJA (EŠD: 6343)
Östlich des Russer-Baches, im Wald an der Drau, wurden 1845 die Überreste eines Mithräums entdeckt, das anschließend teilweise erforscht wurde. Das Mithräum datiert ins 3. Jahrhundert n. Chr. Im kleineren Heiligtum wurden ein gut erhaltenes Altarrelief mit Figuren und einer Inschrift sowie vier kleinere, rundliche Tafeln gefunden.
ANTIKEN HÜGELGRÄBER IN RUŠE (EŠD: 6344)
Westlich der Bahnlinie befinden sich im Wald mehrere antike Grabhügel. Vor dem Ersten Weltkrieg waren sie bereits teilweise ausgegraben, die Funde jedoch verloren gegangen. Nach heutigem Kenntnisstand römischer Bestattungen stellen die Grabhügel die westlichste komplexe Gruppe von Gräberfeldern dar.
Römische Hügel im Matsch, Falska c. 87, Ruše (EŠD: 6345)
Auf einer Ebene unter dem Pohorje, auf der Lichtung “Na gavgah”, wo der Galgen stand, liegen zwei römische Grabhügel. An diesem Ort übten die Mönche von St. Paul neben der väterlichen Gerichtsbarkeit auch die Blutgerichtsbarkeit aus. Das Urteil wurde auf der Burg Fals gefällt.
Grundlagen römischer Bauten (EŠD: 6346)
Auf einer Ebene unterhalb des Pohorje-Gebirges, südwestlich des westlichen Grabhügels, befinden sich die Fundamente eines römischen Gebäudes. Das Gebäude von ca. 15 x 15 m repräsentiert einen hochwertigen Gebäudekomplex “Villae Rusticae” mit gut erhaltenem Südfundament und Heizung mittels eines Heizkanals.